von Redaktion

Seufzend schnatterte Klara gestern: „Ich bin froh, dass wir nicht in der Nähe eines Vulkans leben.“ „Aber Vulkane sind doch mega interessant“, quakte Agnes. „Was hast du gegen sie?“ „Sie sind gefährlich“, schnatterte Klara. „Ich war gerade bei Dr. Berta Raspelzahn, und in einem ihrer Kalender haben wir gelesen, dass am 10. April vor 211 Jahren der größte Vulkanausbruch war, seit die Zweibeiner so etwas aufschreiben. Es war ganz schrecklich.“

„Wo war das?“, quakte ich. „Auf der Insel Sumbawa in Indonesien“, schnatterte Klara, „und der Vulkan heißt Tambora. Er ist riesig, hat er einen Durchmesser von etwa 60 Kilometern.“ „Warum war sein Ausbruch so schrecklich?“, brummte Waldemar. „Viele Zweibeiner konnten sich nicht in Sicherheit bringen und sind gestorben. Dabei hat der Vulkan eigentlich schon drei Jahre zuvor angekündigt, dass er gefährlich wird.“

„Wie das denn?“, quakte ich. „Da gab es schon Erdstöße und über seinem Krater eine dunkle Wolke“, schnatterte Klara. „Wenn das heute passieren würde, könnten die Zweibeiner die Insel rechtzeitig verlassen“, schnatterte Agnes. „Das stimmt“, quakte Klara, „aber dieser Vulkanausbruch war so heftig, dass er auch noch Flutwellen ausgelöst und eine riesige Aschewolke ausgespuckt hat. Die Staubteilchen sind von Höhenwinden so weit in den Himmel getragen worden, dass sie sich um die ganze Erde verteilt haben. Deshalb gab es dann sogar hier in Europa ein Jahr ohne Sommer.“

Eure Paula

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