München – Durch den Transport von Waren auf der Straße und den Personenverkehr entstehen allein am Brennerkorridor jährlich sogenannte externe Kosten in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie. Bei „externen Kosten“ handelt es sich um Folgekosten für die Allgemeinheit durch Luftverschmutzung, Lärmbelastung oder wirtschaftliche Schäden durch Staus und Unfälle sowie Ausgaben im Gesundheitssystem oder zur Klimawandelanpassung. Das zentrale Ergebnis, das das Land Tirol am Mittwoch veröffentlichte: „Die externen Kosten des Straßengüterverkehrs am Brennerkorridor sind pro Tonnenkilometer mehr als vier Mal so hoch wie beim Transport auf der Schiene.“MM