Ein Großaufgebot von Beamten war im Einsatz. © Hartmann
München – Wer gestern Nachmittag in die Landwehrstraße nicht weit vom Münchner Hauptbahnhof fahren wollte, hatte keine Chance. Alle Zufahrten waren um kurz vor 17 Uhr komplett abgeriegelt. Der Grund: eine großangelegte Razzia von Polizei und Zoll. 500 Beamte kontrollierten sämtliche Geschäfte und Gastro-Einrichtungen. Im Visier: Schwarzarbeiter. Die Liste der Verstöße, die bei der seit einem halben Jahr geplanten Aktion festgestellt wurden, war aber lang.
Laut Präsidium gingen die Beamten allein in den ersten zwei Stunden in 50 Objekte. „Eine Schreckschusswaffe wurde sichergestellt“, sagte Sprecher Thomas Schelshorn. Es gab mehrere Drogenfunde, eine Person, die sich illegal in Deutschland aufhält, wurde festgenommen. Laut Zollsprecher Thomas Meister wurden mehrere Verstöße im Bereich Schwarzarbeit festgestellt. Die Kontrollen, die von geschlossenen Zügen der Bereitschaftspolizei und des Präsidiums, sowie vom Unterstützungskommando begleitet wurden, dauerten bis in den Abend an.NAH