Klara besuchte gestern Frau Dr. Berta Raspelzahn in ihrer Biberbibliothek, danach baute sie sich vor Waldemar, Agnes und mir auf und quakte: „Könnt ihr mir sagen, was eine Biene und ein Säbelzahntiger gemeinsam haben?“ „Sie haben Streifen“, brummte Waldemar. „Und sie sind gelb“, quakte ich. „Stimmt beides“, quakte Klara, „aber das meine ich nicht.“ Agnes war genervt und schnatterte: „Worauf willst du eigentlich hinaus, Klara?“ Klara schnatterte: „Beide können für Zweibeiner lebensgefährlich sein.“
„Ein Säbelzahntiger, ok“, quakte ich, „aber Bienen sind doch nicht lebensgefährlich.“ „Für manche Zweibeiner schon“, schnatterte Klara, „wenn sie nämlich eine Allergie gegen Bienengift haben und von einer Biene gestochen werden.“ „Was passiert dann?“, brummte Waldemar. „Wenn die Allergie nicht so heftig ist, bekommen sie eine Schwellung oder einen Hautausschlag an der Stelle, wo sie die Biene gestochen hat. Wenn es eine schlimme Allergie ist, können sie einen allergischen Schock bekommen, und der ist lebensgefährlich.“ „Oh je“, brummte Waldemar. „Für Zweibeiner mit gefährlichen Allergien gibt es Notfall-Sets“, quakte Klara, „das sind Taschen mit einer Art Spritze drin, die sie sich nach so einem Stich selbst ins Bein stechen können. Das Medikament hilft dann, bis ein Arzt kommt. Wenn jemand nach einem Bienen- oder Wespenstich ganz heftige Schmerzen bekommt oder ihm schwindlig wird oder er schwer atmet, dann sollte der Notruf alarmiert werden.“
Eure Paula