Was für ein Quark! Ich muss zugeben, ich hätte vor Kurzem beinahe etwas geglaubt, nur weil es oft im Internet steht. Aber Moment, ich quake euch die Geschichte besser von vorn: Es fing damit an, dass ich zu dem Bauernhof in der Nähe des Sees flog, weil dort der Hund laut bellte. Er war traurig, jaulte er, weil seine Menschen ohne ihn in die Stadt gefahren waren. „Wenn ich laut zum Waldrand hinüberbelle, höre ich wenigstens mein Echo“, erklärte er mir. „Dann fühle ich mich nicht so allein.“ Tatsächlich: Wenn der Hund richtig laut bellte, hörte es sich so an, als würde vom Waldrand aus ein Hund leise zurückbellen. „Toll“, quakte ich.
Aber leider hörte ich von meinem Quaken kein Echo. Warum nur? Ich recherchierte im Internet – und fand heraus: Ein Echo entsteht, weil Schallwellen zurückgeworfen werden, etwa von einem hohen Berg. Auf vielen Internetseiten stand zudem: Entenquaken erzeugt kein Echo – als einziger Laut der Welt. Neugierig suchte ich weiter und fand andere Seiten, wo behauptet wurde, dies sei falsch. Wem sollte ich nicht glauben? Da fiel mir Ulrich ein. Der ist zwar ein seltsamer Waldkauz, aber mit Schallwellen kennt er sich aus. Ich fand den klugen Kauz dösend auf einem Ast. „Entenquaken gibt es kein Echo?“, kauzte Ulrich und krächzte weiter: „So ein Quark! Natürlicherweise erzeugt auch dein Quaken ein Echo, da Schallwellen zurückgeworfen werden, aber eben ein viel leiseres als das des Hundegebells.“
Eure Paula