Tote Rotmilane

von Redaktion

Greifvögel werden jetzt obduziert

Streng geschützt: ein Rotmilan. © Patrick Pleul/PA

Olching – In Olching (Kreis Fürstenfeldbruck) sind zwei verendete Rotmilane entdeckt worden. Die Kadaver der streng geschützten Greifvögel wurden am Gehölzrand des sogenannten Zitzstaudengrabens entdeckt. Die Todesursache sei noch unklar. Es könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Tiere vergiftet wurden. Um dies zu klären, lässt die Untere Naturschutzbehörde die Vögel obduzieren. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Die Behörde warnt davor, tote Tiere anzufassen. Im Falle einer Vergiftung der Tiere bestehe die Gefahr, dass das verwendete Gift durch Berührung von herumliegenden Kadavern oder Ködern auf Menschen oder Hunde übertragen werde.

Der Rotmilan ist nach Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Die vorsätzliche Tötung eines streng geschützten Wildtieres kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden. Die Polizei Olching hat die Ermittlungen aufgenommen.ST

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