WO KIMMTS HER?

von Redaktion

Doggànàndl
Wieder mal so ein zusammengesetztes Substantiv, mit Doggà für Puppe, welche im Althochdeutschen tocka und im Schwedischen heute noch immer docka heißt, und Nàndl als eine dialektale Form bzw. ein Kosename von/für Anna. Traditionelle Bezugsquellen solcher gänzlich aus Stoffresten angefertigten Puppen waren häufig die Taufpatin oder Omas. Äußerst selten hört man allerdings das dazugehörige Verb dockeln noch, was besagt, dass Kinder mit Puppen spielen. Mit der Redewendung „Du bist putzt ois wià à Doggà“ bedachte man ehedem ein eitles Mädchen, welches besonders rausgeputzt, also aufbrezlt daherkam.KS

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