Agnes, Klara und ich besuchten gestern unsere Hühnerfreundin Benedicta auf dem Bauernhof. Dort sahen wir den Zweibeiner dabei zu, wie sie Gras silieren. Ein Traktor fuhr rückwärts zwischen zwei lange Betonmauern, die an ihrem hinteren Ende durch eine Mauer verbunden waren, und kippte seine Ladung ab. Es lag schon ein Berg von Gras zwischen diesen Mauern. „Upps, was tun sie denn jetzt?“, quakte Agnes. „Die fahren über das schöne Gras einfach drüber“, schnatterte Klara. Tatsächlich fuhr nun ein großes Fahrzeug auf den Grasberg und dann immer wieder vor und zurück. „Die fahren das schöne Gras ganz platt“, schnatterte ich.
„Das ist Silieren“, gackerte Benedicta, „so machen die Zweibeiner das Gras haltbar, und im Winter bekommen die Kühe dieses Silofutter zu fressen.“ „Die Zweibeiner machen das Gras haltbar, indem sie es zerquetschen?“, schnatterte ich. „Sie zerquetschen es nicht“, gackerte Bendicta, „mit dem schweren Fahrzeug, das auf dem Haufen herumfährt, wird das Gras verdichtet, damit keine Luft mehr zwischen den Halmen ist. Ganz zum Schluss wird das Gras mit einer Plastikfolie abgedeckt, damit auch von oben keine Luft mehr hinkommt. Und so beginnen bestimmte Bakterien, in dem Gras zu wachsen und zu gedeihen. Dann arbeiten sie, das nennen die Zweibeiner ,gären‘.“ Benedicta gackerte uns, dass das Silofutter etwas säuerlich roch und wohl auch so schmeckt. „Aber die Kühe mögen es gern“, gackerte sie weite. Eure Paula