Eltern fordern freien Brückentag
München – Der Bayerische Elternverband fordert in einer Online-Petition an den Landtag, den Freitag nach Christi Himmelfahrt künftig landesweit und dauerhaft als unterrichtsfreien Tag in der Ferienordnung zu verankern. Dieser Tag sei ein klassischer Brückentag, an dem viele Betriebe geschlossen hätten und Familien ein langes Wochenende planten. Laut Verband führe die aktuelle Regelung zu vielen Absenzen, Improvisationen und uneinheitlichen Lösungen.MM
Chemikalien bei Staatsanwaltschaft
Landshut – Nach dem Austritt einer Chemikalie sind Teile eines Gebäudes der Staatsanwaltschaft Landshut geräumt worden. Vier Menschen wurden durch den Stoff verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei mitteilte. Am Nachmittag hatten sie die Klinik aber schon wieder verlassen. Eine Gefahr für weitere Mitarbeiter oder Anwohner habe nicht bestanden. Um welchen Stoff es sich handelte, war zunächst unklar. Er sei beim Entsorgen beschlagnahmter Gegenstände ausgetreten.DPA
Mit der Not-Rutsche aus Flugzeug evakuiert
München/Athen – Ein unangenehmer Geruch an Bord eines Lufthansa-Fliegers mit Ziel München hat am Montagnachmittag für einen Notfall-Einsatz am Athener Flughafen gesorgt. Kurz nach dem Abheben drehte die Maschine um. Weil sich im hinteren Teil der Kabine ein intensiver Geruch ausbreitete, entschied sich die Crew dazu, die Evakuierung über Not-Rutschen einzuleiten. Beim Verlassen des Flugzeugs zogen sich drei Passagiere leichte Blessuren zu. Sie wurden anschließend medizinisch versorgt, teilte Lufthansa mit.LSO
Aquaplaning: Schwerer Unfall auf A92
Unterschleißheim – Auf regennasser Fahrbahn hat ein 26-jähriger Tscheche am Montagabend auf der A92 bei Unterschleißheim (Kreis München) die Kontrolle über sein Auto verloren. Der Opel durchbrach einen Wildzaun und stoppte an einem Baum. Der Aufprall war so heftig, dass der 27-jährige Beifahrer schwere Kopfverletzungen erlitt. Die Autobahn Richtung Deggendorf war teilweise gesperrt.MBE
Katastrophenfall endet
Ruhpolding – Nach dem Waldbrand am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen endet der Katastrophenfall. Er sollte mit dem Dienstag auslaufen, wie das Landratsamt Traunstein mitteilte. Begründet wurde die Entscheidung mit einer „deutlich stabilisierten Lage im Einsatzgebiet“: „Der offene Brand ist gelöscht, die Nachlöscharbeiten zeigen erkennbare Fortschritte. Die Vorgaben des Katastrophenfalls sind damit nicht mehr erfüllt“, hieß es.
Das Ende des Katastrophenfalls bedeute aber nicht das Ende des Einsatzes. Weiterhin gilt den Angaben zufolge eine „besondere Einsatzlage“. Im Gelände bestehen laut Landratsamt weiterhin Risiken durch Glutnester. Es soll darum weiter nachgelöscht und kontrolliert werden. Viele Glutnester sitzen den Angaben zufolge tief im Waldboden, unter Wurzeln oder in abgestorbenem Holz. Sie müssen freigelegt und gezielt gelöscht werden.DPA