Spanfàckel
Das Fleisch eines Spanfàckel ist zart und hell (markanter Eigengeschmack steht nicht im Vordergrund). Wenn man das so rausschmeckt, ist das vorderhand nicht dem Koch oder Grillmeister zu verdanken, sondern schlicht dem Umstand, dass es sich um ein sehr junges Tier handelt. Anders als der Volksmund glaubt, sind bei der Wortzusammensetzung keine (Holz-)Späne im Spiel, auf denen die Fackel gehalten würden. Es kommt vom mittelhochdeutschen „spanvarch“. Im Niederdeutschen und Holländischen findet sich „spenen“ für säugen, bzw. „entspenen“ für entwöhnen. Es gibt also auch Spankälber.BK