Quagga-Muscheln
Ein Schwalbenschwanz auf einer Blume. © Lang/IMAGO
Söder reist zum Sudetendeutschen Tag
München – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bleibt ungeachtet der ablehnenden Haltung des tschechischen Parlaments zum Sudetendeutschen Tag in Brünn bei seinen Reiseplänen: Er will erst dort auftreten und anschließend zu Präsident Petr Pavel nach Prag weiterreisen. Söder betonte, der Sudetendeutsche Tag sei immer, „aber diesmal noch besonders, ein Angebot der Versöhnung, ein Angebot des Miteinanders“. Es sei schade, dass es da jetzt wieder „sehr laute radikale Stimmen gibt“.
Disco-Schlägerei: Zwei Männer in U-Haft
Lichtenfels – Zwei Männer befinden sich nach einer Schlägerei vor einer Diskothek in Oberfranken in U-Haft. Ihnen wird ein versuchtes Tötungsdelikt sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Sie sollen mit einem weiteren Mann am Sonntagmorgen in Lichtenfels eine Frau bedrängt haben. Daraufhin sei ein 33-Jähriger dazwischengegangen. Anschließend sollen die Männer auf ihn eingeschlagen und eingetreten haben.
Schwalbenschwanz: Sichtungen melden
München – Er zählt zu den auffälligsten heimischen Tagfaltern: der Schwalbenschwanz. Wer den markant großen und schwarz-gelb gefärbten Schmetterling nun flattern sieht, der möge dies melden. Darum bittet der bayerische Naturschutzverband LBV. „Die Meldungen helfen uns, Veränderungen des Bestands und der Verbreitung besser zu verstehen“, teilte der LBV mit. Meldungen sind über die Internetseite www.lbv.de/falter-im-fokus möglich.
Kampf gegen Quagga-Muschel
Starnberg – Das Landratsamt Starnberg will die Ausbreitung der hochinvasiven Quagga-Muschel vom Starnberger See und Ammersee auf andere Gewässer in der Region verhindern. Im Pilsensee und Wörthsee wurde die Muschel bislang nicht nachgewiesen. Dort lässt das Landratsamt derzeit Hinweisschilder anbringen, um Badegäste und Wassersportler über die möglichen Risiken und Übertragungswege zu informieren. Die Muschelart vermehre sich in kurzer Zeit stark. Deswegen appelliert die Behörde an Badegäste und Wassersportler: Wer mit seinem SUP-Brett etwa im Starnberger See war, sollte es anschließend gründlich reinigen und frühestens nach fünf Tagen damit in ein anderes Gewässer gehen.PS