Seltener Anblick im Ebersberger Forst: Elch „Emil“. © privat
Hohenlinden – Im ersten Moment traute Alexander Werndl seinen eigenen Augen nicht. Als er am Samstagnachmittag einen Spaziergang im Ebersberger Forst machte, stand er plötzlich vor einem Elch. „Der hat uns gemütlich angeschaut und was gefressen“, erzählt er. Und hatte keinerlei Scheu vor Menschen. „Wenn ich die Hand mit etwas zu fressen ausgestreckt hätte, wäre er vermutlich hergekommen“, glaubt Werndl. Es handelt sich offenbar um Elch „Emil“, der erst in Niederbayern und zuletzt in Dorfen gesichtet worden war. Nun ist der Elchbulle, der aus Polen stammt und seit 2025 öffentlichkeitswirksam mehrere Länder durchreist, bis in den Ebersberger Forst weitergezogen. Die Ohrmarke, die er in Tschechien bekam, wurde noch nicht eindeutig identifiziert. Forsten-Chef Joachim Keßler sagt aber: „Der Elch ist herzlich willkommen bei uns. Er kann sich gerne ins Schaugehege zum Rotwild dazustellen.“ Vermutlich wird das Tier jedoch weiterziehen.JA