Elch Emil spaziert in der Nähe einer Staatsstraße. © Privat
Ebersberg – Am Abendhimmel geht gerade die Sonne unter, da schlendert ein Elch am Montag gemächlich über die Staatsstraße 2079 im Landkreis Ebersberg. Hinter dem Jungbullen staut sich bereits der Verkehr, doch er lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Vermutlich handelt es sich bei dem Tier um den prominenten Elch „Emil“, der in Österreich und zuletzt in Dorfen und am Pfingstwochenende dann im Ebersberger Forst gesichtet wurde (wir berichteten). In den Sozialen Netzwerken kursieren bereits mehrere Bilder und Videos des Elchs – der ungewöhnliche Besucher sorgt für viel Aufsehen in der Region.
Angst vor Jägern muss Emil nicht haben. Zwar unterliegen Elche hierzulande dem Jagdrecht, allerdings sind die Tiere ganzjährig geschützt. Allerdings ist er auf risikoreichen Routen entlang und auf Staatsstraßen unterwegs. Entsprechend viele alarmierende Anrufe bekommt die Polizei seit dem Wochenende. Das Straßenbauamt hat nun Wildwechsel-Schilder aufgestellt. Ein Schild, das vor Elchen warnt, gibt es in Bayern noch nicht.ALI