von Redaktion

„Ich habe im Café bei der Bäckerei einen Blindenhund gesehen“, brummte Waschbär Waldemar gestern. „Einen blinden Hund?“, quakte Klara, „der Arme.“ „Nein, nicht der Hund war blind, sondern sein Zweibeiner-Frauchen“, brummte Waldemar. „Sie saß dort mit einer anderen Zweibeinerin, und sie haben sich über den Hund unterhalten. Wusstet Ihr, dass ein Blindenhund 30 bis 40 Kommandos lernt, damit er seinen Zweibeiner führen kann?“ Waldemar hatte sich in die Nähe der beiden gesetzt und zugehört. „Die Ausbildung eines Blindenhundes beginnt, wenn er etwa ein Jahr alt ist“, brummte er. „Als Erstes lernt er, im Geschirr zu gehen und den Zweibeiner am anderen Ende zu führen. Das ist erst verwirrend für den Hund, denn am Geschirr soll er leicht ziehen, am Halsband dürfte er das nicht. Wenn er ein neues Kommando verstanden hat, dann wird er ganz fest gelobt.“

„Ob so eine Ausbildung einem Hund Spaß macht?“, quakte ich. „Ich glaube schon“, schnatterte Agnes, „die Zweibeiner wählen bestimmt Hunde aus, die gerne lernen, sonst würde das ja zu nichts führen.“ „Das stimmt“, brummte Waldemar, „die blinde Zweibeinerin hat ihrer Freundin erklärt, dass Blindenhunde intelligent und lernfreudig sein und starke Nerven haben müssen.Der Hund hat ja eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Er muss seine Zweibeinerin sicher durch den Straßenverkehr führen. Der Hund kann auf Kommando einen Zebrastreifen suchen.“

Eure Paula

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