von Redaktion

Gestern quakte ich Klara, warum es heißt, jemand sei schlau wie ein Fuchs: In Geschichten und Märchen kommen oft listige Füchse vor, die alle anderen hinters Licht führen. Aber wer glaubt, dass die Klugheit des Fuchses überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat, irrt sich.

Klara schnatterte: „Woran merkt man denn, dass diese Tiere so klug sind?“ Ich schnatterte, dass es viele Beispiele gibt. Beim Jagen hat der Fuchs einige Tricks, um seine Beute zu erlegen. Wenn er Rabenvögel anlocken möchte, stellt sich der Fuchs häufig tot. Die Vögel kommen zu dem vermeintlich toten Tier angeflogen, und nur dadurch bekommt der Fuchs die Möglichkeit, diese zu erlegen. Unbeeindruckt behauptete Klara: „Das könnte ich mir auch ausdenken!“ Ich quakte, dass der Fuchs vor allem so besonders ist, weil er lernen kann – und das nicht nur aus seinen eigenen Fehlern, sondern auch von denen seiner Artgenossen! Beobachtet ein Fuchs zum Beispiel, wie ein Artgenosse in eine Falle tritt, merkt er sich das und umgeht ab diesem Zeitpunkt solche Fallen. Füchse können außerdem das Verhalten von Zweibeinern interpretieren. Wenn Zweibeiner ihnen im Wald begegnen, können sie oft ziemlich gut einschätzen, ob diese nur für einen Spaziergang unterwegs sind, oder ob sie eine Gefahr darstellen. Durch diese Fähigkeit ist der Fuchs sehr anpassungsfähig. Er ist auf der gesamten Nordhalbkugel zu finden und ist damit Raubtier mit dem größten Verbreitungsgebiet auf der Welt. Klara quakte: „Ganz schön ausgefuchst!“

Eure Paula

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