Ein Feuerwehrmann im Einsatz. © Kreisbr.
Geiselbullach – Beim Austritt eines gefährlichen Kohlenwasserstoffs in einem Logistikbetrieb im Gewerbepark Geiselbullach (Kreis Fürstenfeldbruck) sind am Montagmorgen zwei Menschen leicht verletzt worden. Beim Verladen eines Containers mit einem Gabelstapler wurde der Behälter beschädigt. Aus dem Container traten daraufhin einige hundert Liter des flüssigen Stoffes aus, wie ein Sprecher der Kreisbrandinspektion berichtet. Dem Staplerfahrer gelang es, den Behälter so umzulegen, dass bis zum Eintreffen der Feuerwehr kein weiterer Stoff mehr auslief.
Zwei an den Arbeiten beteiligte Personen atmeten Dämpfe ein. Sie wurden laut Feuerwehr leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt konnten die rund 120 Einsatzkräfte den Stoff identifizieren und im Container sichern. Anschließend belüfteten die Einsatzkräfte die Halle und kontrollierten mit Messgeräten, dass keine Dämpfe mehr im Gebäude vorhanden waren.
Zu keiner Zeit kam es zu einer messbaren Konzentration des Stoffes außerhalb des Gebäudes oder zu einer Gefährdung der Anwohner. Die Polizei sperrte die Zufahrten zum Gewerbepark weiträumig ab. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.ST