Kinderheim geschlossen

von Redaktion

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Leiterin

Kempten – Schwere Vorwürfe gegen ein Kinderheim im Oberallgäu: Die sechs dort untergebrachten Mädchen und Buben im Alter von fünf bis elf Jahren sollen misshandelt und gedemütigt worden sein. Alle hatten eine frühkindliche Traumatisierung erlitten und sollten in dem Heim einen Zufluchtsort finden. Doch vor einigen Wochen kamen schwere Missstände ans Licht. Die Kinder sollen teils gegen ihren Willen eingesperrt, festgehalten und zu Boden gedrückt worden sein. Die Behörden sprechen von kindeswohlgefährdenden Erziehungsmethoden. Mitte April waren die Kinder aus dem Heim geholt und in Obhut genommen worden. Laut Informationen der „Bild“ ist das Heim nun geschlossen worden, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Leiterin. Bereits Anfang März war ihr von der Regierung von Schwaben ein Tätigkeitsverbot erteilt worden. Laut BR hatte sich die Situation im Kinderheim in den vergangenen Monaten zunehmend verschärft, wie ein Insider berichtet hatte. Es sei immer wieder zu Vorfällen gekommen.

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