Die Sonne schien mit voller Kraft auf mein Gefieder. Ich schwamm zur Badewiese, um die Zweibeiner zu beobachten und zwischen ihren Handtüchern hindurchzuwatscheln. Da erschrak ich. Denn ich entdeckte einen Zweibeiner, der Würmer aß! Würmer in grellen Farben, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Ich schüttelte verwundert den Kopf, als ich hinter mir ein brummendes Lachen hörte. Es war Waschbär Waldemar. Er brummte: „Paula, das sind doch keine echten Würmer, sondern Gummibärchen.“
Der Zweibeiner ging baden und Waldemar schlich sich zu seinen Sachen. Dann klaute sich der freche Waschbär einen Wurm und steckte ihn in den Mund. Schmatzend erklärte er: „Wusstet ihr, dass die ersten Gummibärchen 1922 vom Bonner Bonbonmacher Hans Riegel erfunden wurden?“
Da kauzte es von oben: „Ich denke, das kann ich noch toppen. Ich weiß nämlich, wie die Fruchtgummis hergestellt werden“, verkündete Waldkauz Ulrich. „Ach, wie denn?“, quakte ich schnippisch. „Heiße Fruchtgummimasse wird in Formen gefüllt. Die Masse besteht überwiegend aus Zucker, Wasser, Glukosesirup, Geliermittel, Fruchtsäften für den Geschmack und Pflanzenextrakten für die Farbgebung. Nachdem die flüssige Fruchtgummimasse in die Formen gegeben wurde, kommen diese in den Trocknungsraum. Abschließend werden die getrockneten Gummibärchen noch mit einer glänzenden Wachsschicht überzogen“, krächzte der Kauz. Eure Paula