von Redaktion

Erschöpft ließ Waldemar sich ins Gras plumpsen. „Ich wusste gar nicht, dass Fußballspielen so anstrengend sein kann“, japste er außer Puste. Ich warf dem Waschbär einen schadenfrohen Blick zu. Gerade als ich mich wieder auf mein Buch konzentrieren wollte, begann er wie wild mit den Armen zu fuchteln und laut „Mückenalarm, Mückenalarm“ zu rufen. Doch da summte die Mücke uns ihre Sichtweise: „Wir Mücken ernähren uns überwiegend von Nektar und zuckerhaltigen Pflanzensäften. Nur ab und an benötigen weibliche Mücken Blut, um sich fortpflanzen zu können“, entgegnete das Insekt.

Na schön, ein Tropfen Blut ist nicht viel. Aber warum muss ein Stich immer so scheußlich jucken?“, erwiderte Waldemar. „Wenn wir jemanden stechen, gelangt unser Speichel unter die Haut. Die Flüssigkeit wirkt schmerzlindernd, weshalb man Mückenstiche oft gar nicht mitbekommt. Außerdem enthält sie ein blutverdünnendes Protein, damit wir das Blut besser mit unseren Rüsseln aufsaugen können. Dieses Protein wird vom Körper jedoch als Bedrohung wahrgenommen, weshalb er den Botenstoff Histamin ausschüttet, um den Fremdkörper zu bekämpfen. Dieser führt zu einer Entzündungsreaktion, wodurch die Stelle anschwillt und rötet. Auch schickt das Histamin Signale an das Gehirn, was einen Juckreiz verursacht“, erklärte die Mücke. An dem Stich zu kratzen verstärkt den Juckreiz. Stattdessen solle man ihn kühlen.

Eure Paula

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