von Redaktion

Klara und ich haben gestern einen Ausflug über die Kuhweiden unternommen. Die Kühe genossen es sichtlich, dass sie auf den grünen Wiesen grasen konnten. „Schau mal“, schnatterte Klara, „die gelben Blumen, die auf den Wiesen wachsen, lassen sie aber stehen. Das ist nett von den Kühen, denn das sieht doch hübsch aus.“ Als wir zurück am See waren, schnatterte Klara Agnes von diesen gelben Blumen. „Das ist Hahnenfuß“, quakte Agnes, „aber leider muss ich Dich enttäuschen, Klara. Die Kühe lassen den Hahnenfuß nicht stehen, weil er so hübsch ist, sondern weil er giftig ist.“ „Oh“, quakte Klara, „dann bin ich aber froh, dass sie den nicht fressen.“ „Was würde passieren, wenn sie es täten?“, schnatterte ich. „Er würde die Schleimhaut im Mund der Kühe reizen, und sie könnten Bauchweh und Durchfall bekommen“, quakte Agnes.

„Aber Agnes“, schnatterte Klara, „wenn die Zweibeiner Heu machen für den Winter, ist dort doch auch Hahnenfuß mit drin.“ „Das stimmt“, schnatterte Agnes, „aber wenn Hahnenfuß trocknet, baut sich das Gift ab. Im Heu ist Hahnenfuß also harmlos.“ „Ich habe mal junge Zweibeiner gesehen, die einen großen Strauß Hahnenfuß gepflückt haben“, schnatterte ich, „ist das gefährlich?“ „Pflücken können die Zweibeiner den Hahnenfuß natürlich“, schnatterte Agnes, „aber sie sollten sich danach die Hände waschen. Das Gift kann die Haut nämlich reizen, und es können sich kleine juckende Bläschen bilden.“

Eure Paula

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