IN KÜRZE

von Redaktion

Arbeiter wird verschüttet und stirbt

Würzburg – Ein Arbeiter ist in Würzburg bis zur Brust verschüttet und tödlich verletzt worden. Zuvor war auf einer Baustelle in der Innenstadt ein Schacht mit einem Bagger ausgehoben worden. Der 59-Jährige stieg mit einer Messlatte hinein, um die Tiefe zu messen. Dabei löste sich ein Teil des Schutthaufens. Der Arbeiter wurde nach dem Vorfall am Dienstag bewusstlos von Kollegen geborgen. Er starb im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Autobahn gesperrt: Kipper verliert Steine

Eschenlohe – Ein Kipper hat während der Fahrt Steine verloren und dadurch eine Sperrung von Autobahn und Bundesstraße im Kreis Garmisch-Partenkirchen verursacht. Weil die Heckklappe nicht ausreichend gesichert war, fielen Steine – bis zur Größe eines Basketballs – auf die Straße. Die A95 zwischen Eschenlohe und Ohlstadt war gestern vormittags in Richtung Norden gut drei Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr auf der B2 war für rund zweieinhalb Stunden durch Sperrungen beeinträchtigt. Um den 59-jährigen Unfallverursacher ausfindig zu machen, folgte die Polizei der Steinspur.

Illegale Aktiengeschäfte? Über 40 Verdächtige

Würzburg – Nach einer Razzia wegen Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien hat sich die Zahl der Beschuldigten fast verdoppelt. Nun gebe es laut Staatsanwaltschaft Würzburg 42 Verdächtige. Ermittler hatten Objekte in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Schleswig-Holstein durchsucht und Datenträger beschlagnahmt. Die Börsennotierung eines Würzburger Unternehmens 2022 gab Anstoß für Ermittlungen. Die Verdächtigen sollen sich mit dessen Aktien versorgt haben, dessen Papiere nach Bekanntwerden der Übernahmepläne an Wert zugelegt hätten.

Kiloweise Koks im Auto entdeckt

Kitzingen – Zollbeamte haben bei einer Autokontrolle auf der A3 nahe dem unterfränkischen Kitzingen mehr als zehn Kilo Kokain und etwa 44,5 Liter eines mutmaßlichen Amphetamin-Gemischs entdeckt. Der Fahrer hatte zudem einen Schlagstock, drei Mobiltelefone sowie 900 Euro Bargeld dabei, wie das Hauptzollamt Schweinfurt mitteilte. Der Verdächtige kam in U-Haft.

Papst entlässt Diözesanpriester

Eichstätt – Papst Leo XIV. hat einen Priester der Diözese Eichstätt aus dem Klerikerstand entlassen. Grund ist der Besitz kinder- und jugendpornografischer Inhalte, teilt das Bistum Eichstätt mit. Im Oktober 2022 war ein Strafbefehl gegen ihn rechtskräftig geworden. Im Januar 2023 wurde eine kirchenrechtliche Voruntersuchung wieder aufgenommen. Dann ging der Fall zur Vatikanbehörde für die Glaubenslehre. Der Priester verliert alle Rechte, die mit der Weihe verbunden sind.

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