Pünktlichkeit der Regionalzüge sinkt

von Redaktion

München – Die Regionalzüge waren 2025 in Bayern im Schnitt etwas unpünktlicher als noch ein Jahr zuvor. Nach Zahlen, die die Bayerische Eisenbahngesellschaft gestern vorgelegt hat, sank die Pünktlichkeit auf 84,9 Prozent. Das ist der schlechteste Wert seit mindestens 2018. 2024 waren es noch 85,3 Prozent. Die Tabelle wird von der (allerdings sehr kleinen) Bayerischen Zugspitzbahn angeführt. Die Bayerische Regiobahn erreichte auf der Ammersee-Linie (90,4 Prozent) und im Oberland (89,5 Prozent) gute Werte. Am schlechtesten schnitt erneut die Länderbahn ab. Der RE2 München–Hof landete mit einem Wert von 68,4 Prozent auf dem vorletzten Platz, der RE25 München–Prag hat mit 56,5 Prozent die rote Laterne. Freilich waren in diesen Fällen die Werte im Vorjahr noch schlechter. Gelobt wird im Bericht die Werdenfelsbahn, die sich verbesserte (84,1 Prozent – im Vorjahr 77,6 Prozent). Die BEG führt das auf „das Beheben von Fahrbahnmängeln“ zurück. Allerdings war die Strecke erst kürzlich wieder zwischen München und Tutzing komplett gesperrt.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) nannte das Ergebnis „enttäuschend“. Ein Grund für die Unpünktlichkeit sind Langsamfahrstellen wegen Gleismängeln – an 100 Stellen wurden die Züge so ausgebremst.DW

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