Sanierungsarbeiten auf den Bahngleisen. © Büttner/dpa
München – Ab sofort beginnt die sogenannte Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau. Bis 12. Dezember werden Gleise, Unterbau, aber auch acht Bahnhöfe modernisiert. Die zweigleisige Strecke, eine wichtige Verbindung nach Österreich, ist komplett gesperrt. Das hat Auswirkungen bis nach Oberbayern. So werden wie berichtet vorübergehend drei Eurocitys je Richtung von München mit Halt in Mühldorf nach Wien (und retour) fahren. Zudem müssen Güterzüge über die Rosenheimer Strecke umgeleitet werden. Daher harmonisiert die Bahn vorübergehend die Geschwindigkeit auf dieser Route. Alle Züge, egal ob Regio oder Railjet, fahren gleich schnell. „Um die Umleitungsroute über Salzburg zu entlasten, müssen die Fernzüge langsamer fahren“, berichtet eine Bahnsprecherin.
„Zur Kompensation entfallen bei den ICE-Zügen von/nach Villach, Klagenfurt und Graz die Halte München Ost und Prien am Chiemsee“, so die Sprecherin weiter. Nur frühmorgens und spätabends halten dort weiterhin einzelne Züge. Die Fahrzeit eines Railjets von München nach Salzburg zum Beispiel verlängert sich um eine Viertelstunde auf 1:45 Stunden, die des RE5 (Meridian) um wenige Minuten auf 1:51 Stunden. Züge der Westbahn zwischen Stuttgart und Wien halten statt am Münchner Hauptbahnhof in Pasing.DW