Busunglück: Spenden für die Opfer

von Redaktion

Haimhausen hält zusammen – Sonnwendfeier abgesagt

Der Unglücksort: Nach dem Zusammenstoß zweier Busse am Mittwoch ist ein Bub gestorben. © Sven Hoppe/dpa

Haimhausen – Nach dem Busunglück bei Haimhausen im Kreis Dachau haben eine Nachbarin des verstorbenen Grundschülers sowie verschiedene Bürger zwei Spendenaktionen gestartet. Die eine ist für die Familie des Buben und die andere für die mindestens drei schwer verletzten Opfer.

51.280 Euro sind zusammengekommen, um es der Familie des toten Buben zu ermöglichen, ohne wirtschaftliche Nöte zu trauern. Die Spendenkampagne auf dem Portal „gofundme“ (Suchbegriff: „Unterstützung Theodors Familie“) soll am Freitagabend enden. Die zweite (Suchbegriff: „Unterstützung Schwerverletzte Busunglück“) stand gestern Nachmittag bei 28.212 Euro und wird über den Freitag hinaus fortgeführt: „Einige Familien stehen möglicherweise vor längeren Krankenhausaufenthalten, Rehabilitationsmaßnahmen, zusätzlichen Betreuungsaufgaben, Verdienstausfällen oder anderen finanziellen Belastungen.“

Die Dorfgemeinschaft hält zusammen. Mit Blick auf das Unglück sagt der Krieger- und Soldatenverein Haimhausen seine Sonnwendfeier am 20. Juni ab: „Aus Respekt vor dem Geschehen und der allgemeinen Betroffenheit halten wir eine Durchführung der Feier für nicht angemessen.“NB

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