70.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. © Zollfahndungsamt M
Fehlende Thermik zwang Segelflieger zur Landung
Eggolsheim – Das Rätsel um die gestrandeten Segelflugzeuge nahe der A73 in Oberfranken ist gelöst: Die Piloten waren Teilnehmer der Deutschen Segelflugmeisterschaft und hatten am Montag mit fehlendem Aufwind zu kämpfen. Ungünstige thermische Bedingungen zwangen sie zu „kontrollierten Notlandungen“ auf Freiflächen in Eggolsheim im Kreis Forchheim, knapp zehn Kilometer Luftlinie vom heimischen Flugplatz Burg Feuerstein entfernt. Alle drei Piloten blieben unverletzt. Eines der Manöver verlief dennoch unglücklich: Ein 21-Jähriger sei beim Landeanflug von erhöhtem Rückenwind erfasst worden. Seine Maschine glitt über ein angrenzendes Maisfeld hinaus auf eine Flurstraße und stieß schließlich mit der Front voraus in einen Graben.
Verdacht: Bande verkauft E-Zigaretten an Kinder
Nürnberg – Eine Bande soll in Nürnberg geschmuggelte E-Zigaretten und illegal hergestellten Wasserpfeifentabak an Kinder und Jugendliche verkauft haben. Zoll, Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen zwölf Beschuldigte im Alter von 24 bis 47 Jahren. Bei Durchsuchungen fanden die Ermittler je etwa 8000 unversteuerte E-Zigaretten und Zigaretten, knapp 4000 Nikotinbeutel und 70.000 Euro Bargeld. Die Zollfahndung schätzt den Steuerschaden auf knapp 72.000 Euro.
84 Menschen sind 2025 in Bayern ertrunken
München – 2025 sind in Bayern 84 Menschen ertrunken. Damit ist die Zahl der Todesfälle im Vergleich zu 2024 (70) um 20 Prozent gestiegen. Besonders betroffen: die Altersgruppe Ü-61. Auch bei Kindern und Jugendlichen sei ein Anstieg wegen Überschätzung der eigenen Fähigkeiten sowie Rückgang sicherer Schwimmfertigkeiten zu verzeichnen. Die Staatsregierung will mit der Kampagne „Sicherheit am und im Wasser“ gegensteuern.
Radfahrer (61) stürzt Böschung hinab und stirbt
Garmisch-Partenkirchen – Ein Radfahrer ist bei Garmisch-Partenkirchen tödlich verunglückt. Der 61-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen fuhr die Loisach Richtung Grainau entlang und stürzte 100 Meter vor dem Kreuzsteg aus bislang ungeklärter Ursache eine zwei Meter hohe Böschung hinunter. Ein Arzt aus Bremen entdeckte den Verunglückten dort zufällig. Seine Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.