So etwas hat es in Weilheim noch nie gegeben: Die drei Jungstörche Pauline, Peter und Petra sind allesamt mit Sendern beringt worden. Werden sie flügge, können Vogelkundler ihre Routen verfolgen. Peter Goedicke beobachtet den Horst am Säureweg und die Elternstörche Rosita und Polli seit vielen Jahren. „Raisting und auch Polling sind uns zwar, was die Anzahl der Storchennester betrifft, weit voraus, aber immerhin befindet sich Weilheim mit nunmehr vier Storchennestern im Aufwind der Orte, die als Brutheimat angenommen werden“, sagt er. Seit über zehn Jahren fliegen Rosita und Polli nicht mehr nach Afrika – in Zeiten des Klimawandels lässt es sich in Weilheim gut überwintern.FOTO: UWE MEYER