von Redaktion

Hinterlassenschaften durch Hunde, schon wenn ich diese Worte quake, seufzt alles in mir auf. Denn nicht immer machen die Besitzer die Hinterlassenschaften weg, ihr wisst schon, was ich meine. Und gestern entdeckte ich eine andere Hunde-Hinterlassenschaft, vor der es mir ebenfalls grauste. Es war ein Knochen.

„Schön ist er nicht“, befand auch die schlaue Biberin Frau Dr. Raspelzahn zu meiner Erleichterung. Dann erklärte sie mir, warum Knochen so wichtig für die Medizin sind: „Knochen sind wichtig für die Blutbildung. Die roten und weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen werden im roten Knochenmark hergestellt. Es gibt auch noch das gelbe Knochenmark, das auch Fettmark genannt wird, weil es überwiegend aus Fettgewebe besteht.“ „Was du alles weißt!“ schnatterte ich bewundernd. „Ich bin eben sehr neugierig“, sagte Frau Dr. Raspelzahn. Sie kratzte sich am Kopf und sah etwas verlegen aus. Das kannte ich gar nicht an ihr.

„Gibt es noch etwas über Knochen, das ich wissen sollte?“, quakte ich. Die Biberin lachte. „Es kann nicht schaden, zu wissen, dass das Knochenmark auch Stammzellen enthält. Das sind ganz besondere Zellen! Die Knochenmark-Stammzellen sind die Mutterzellen unseres Blutes. Bei schweren Blutkrankheiten wie Leukämie werden sie oft transplantiert, also aus einem gesunden Körper entnommen und in den Körper des Kranken eingesetzt, um die kranken Stammzellen zu ersetzen.“

Eure PaulaTEXT: SYLVIA BOLTON-CORBA

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