IN KÜRZE

von Redaktion

Neuburg: Todesfall wegen Borna-Virus

Neuburg – Erneut ist ein Mensch am Borna-Virus gestorben. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen war es die erste Infektion mit dem seltenen, lebensbedrohlichen Virus. Die Erkrankung wurde bei der betroffenen Person erst nach dem Tod im Rahmen der Obduktion nachgewiesen. Borna-Virus wird durch Feldspitzmäuse übertragen, etwa durch Staub im Schuppen. Beim Menschen kann er schwere Gehirnentzündungen verursachen. 2025 gab es Todesfälle in Augsburg, im Raum Bad Wörishofen sowie in den Kreisen Tirschenreuth und Pfaffenhofen/Ilm.

Nichtschwimmer ertrinkt in der Donau

Regensburg – Ein 26-Jähriger ist beim Baden in der Donau bei Regensburg ertrunken. Der Mann, der nicht schwimmen konnte, verschwand am Dienstag im Bereich der Nibelungenbrücke innerhalb weniger Augenblicke unter der Wasseroberfläche. Die Suchaktion mit Hubschrauber und mehreren Booten dauerte bis in den Abend. Der 26-Jährige wurde per Sonar geortet und geborgen, Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Brennpunkt Bahnhof: Zwei Festnahmen

Nürnberg – Durch Ermittlungen zu Sexual- und Drogenstraftaten an Kindern sind in Nürnberg zwei weitere Männer festgenommen worden. Gegen einen 24-Jährigen ergab sich bei einer Durchsuchung der Verdacht des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs. Ein 26-Jähriger steht im Verdacht, Minderjährigen Drogen gegeben zu haben. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit einer Häufung von Sexualstraftaten an Mädchen sowie der Abgabe von Drogen an Kinder in Nürnberg und am dortigen Hauptbahnhof (wir berichteten).

Trio attackiert Jugendlichen

Rödental – Zwei Heranwachsende und ein Unbekannter sollen in Rödental im Kreis Coburg einen 21-Jährigen mit Pfefferspray attackiert, geschlagen und getreten haben. Zudem sollen sie versucht haben, seine Umhängetasche zu stehlen. Ein 17- und ein 18-Jähriger sitzen wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und Raubes in Untersuchungshaft. Nach dem dritten mutmaßlichen Täter wird gesucht.

Toiletten-Posse geht weiter

Wolfratshausen – Seit zwei Jahren sorgen die versperrten Toiletten am Wolfratshauser S-Bahnhof für Negativ-Schlagzeilen. Im Mai hatte die Stadt nach großem Hickhack die Verantwortung übernommen und die Toiletten nach deren Instandsetzung wieder geöffnet. Nun müssen sie möglicherweise wieder geschlossen werden. Der Grund: anhaltender Vandalismus. Nun werde geprüft, ob eine Videoüberwachung installiert werden darf. Sonst drohe die Schließung, sagte Bürgermeister Klaus Heilinglechner im Stadtrat.CCE

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