von Redaktion

„Ohoh“, quakte Klara vor ein paar Tagen mit einem Blick zum Himmel, „jetzt wird es bald losgehen.“ Die Zweibeiner erkannten auch, dass ein Gewitter heranstürmt, und gleichzeitig riefen mehrere Mamas und Papas: „Raus aus dem Wasser, Kinder, aber schnell.“ Es schüttete, und dann sahen wir einen Blitz. „Eins, zwei, drei …..“, fing Agnes an zu zählen. Sie kam bis acht, als ein lauter Donner zu hören war. „Etwas über zweieinhalb Kilometer“, schnatterte Agnes, „so weit ist das Gewitter weg.“ „Für jede Sekunde 330 Meter, oder?“, schnatterte Klara, denn Agnes hatte uns schon mal erklärt, dass sich so berechnen ließ, wie weit entfernt der Blitz war. „Licht ist schneller als Schall“, hatte sie gequakt, „deshalb sehen wir den Blitz, bevor wir ihn hören.“ Klara fürchtet sich, obwohl das Gewitter uns kaum schaden konnte – jedenfalls, solange wir nicht im See schwammen.

Die Biberin Dr. Berta Raspelzahn hatte uns erklärt, dass ein Blitz gerne einen hohen Punkt sucht, wenn er einschlägt. „Deshalb sollten sich Zweibeiner nicht unter Bäume stellen, sondern sich lieber kleinmachen, wenn sie draußen von einem Gewitter überrascht werden“, hatte Berta gesagt. Und weil Blitze auch von Wasser angezogen werden, sollten Zweibeiner und Tiere bei einem Gewitter schnell Flüsse, Seen und Schwimmbäder verlassen. Später waren wir bei Berta zu Besuch und sie hatte noch allerhand über Blitze zu erzählen. „Ein Blitz ist bis zu 30.000 Grad heiß“, erklärte Berta.

Eure Paula

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