Videoaufnahmen zeigen ein wolfsähnliches Tier. © mm
Zwangsnacht im Flieger bleibt ohne Folgen
München – Die unfreiwillige Übernachtung von 600 Passagieren in Flugzeugen am Münchner Flughafen in einer schneereichen Nacht im Februar wird keine strafrechtlichen Folgen haben. Nach der Prüfung sei das Verfahren ergebnislos eingestellt worden, teilt die Staatsanwaltschaft Landshut mit. Es gebe keine ausreichenden Hinweise, dass jemand durch sein Verhalten verfolgbare Straftaten begangen haben könnte. Die Polizei war tätig geworden, nachdem ein „wohl unbeteiligter Dritter“ eine Prüfung angeregt hatte. Anzeigen von betroffenen Passagieren gingen damals nicht ein.
Zug erfasst 48-Jährigen bei Baumarbeiten
Ochsenfurt – Auf einer Bahnstrecke nahe Ochsenfurt im Kreis Würzburg ist ein 48-Jähriger am Mittwoch ums Leben gekommen. Als er Bäume und Pflanzen im Gleisbereich schnitt, erfasste ihn ein Zug. Insgesamt waren drei Mitarbeiter einer Landschaftspflegefirma zwischen Treuchtlingen und Würzburg beschäftigt. Warum sich der Mann trotz Warnsignals noch im Gleisbereich befand, wird ermittelt.
Tote Prostituierte: BGH kippt Urteil
Bamberg – Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Landgerichts Bamberg gegen einen Mann, der eine Prostituierte im August 2024 umgebracht haben soll, aufgehoben. „Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die Beweiswürdigung den hohen Anforderungen in Fallkonstellationen, in denen dem Täter ein Tötungsdelikt trotz Unauffindbarkeit der Leiche zur Last gelegt wird, nicht gerecht geworden sei“, teilt das Landgericht mit. Etwa sei beim Urteil im Herbst ausgeschlossen worden, dass eine andere Erklärung für das Verschwinden der 33-Jährigen möglich sei. Sie könnte auch von jemand anderem umgebracht worden sein. Das Verfahren wird neu aufgerollt.
Erste Wolfssichtung in Bayerisch-Schwaben?
Steindorf – Bei Steindorf im Kreis Aichach-Friedberg ist möglicherweise ein Wolf gesichtet worden. In den sozialen Medien kursieren Videos, die ein Tier zeigen, das einem Wolf stark ähnelt. Der helle Fang und die helle Kehle, der dunkle Sattel und der gerade Rücken würden laut einem erfahrenen Brucker Jäger dafür sprechen. Ebenso die kurzen Lauscher und schrägen Augen. Es wäre die erste Wolfssichtung in der Region Fürstenfeldbruck/Bayerisch-Schwaben.ST