LIEBE KINDER

von Redaktion

Glühwürmchen leuchten in lauen Sommernächten. Bei uns schwirren sie über dem Gebüsch am Seeufer herum. Ich schaute auf die blinkenden Lichter und träumte, sie wären Feenstaub.

„Aber warum leuchten sie überhaupt?“, quakte Klara. „Sie suchen sich gegenseitig“, erklärte die Biberin Frau Doktor Raspelzahn. Mehr als 2000 Arten von Glühwürmchen gibt es auf der ganzen Welt. In Deutschland leben drei Arten: der Kleine Leuchtkäfer, der Große Leuchtkäfer und der Kurzflügel-Leuchtkäfer, erklärte die Biberin. Bei allen drei Arten kann das Weibchen leuchten, aber nur beim Kleinen Leuchtkäfer leuchtet auch das Männchen. „Ein fliegendes Glühwürmchen ist deshalb in unseren Breiten immer ein Exemplar des Kleinen Leuchtkäfers“, sagte die Biberin und blickte einem Glühwürmchen hinterher, das gerade über unsere Köpfe geflogen war: „Das Männchen fliegt umher und blinkt. Das Weibchen sitzt im Gras oder auf einem Blatt und antwortet mit seinem eigenen Leuchten. Wenn die beiden sich gefunden haben, blinken sie gemeinsam.“ Klara schaute verträumt auf die tanzenden Lichter. „Sie schicken sich Lichtbriefe“, schnatterte sie leise. Eure Paula

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