Die Ernte der Kirschen läuft auf Hochtouren. © dpa
Forchheim – Die Kirschernte in der Fränkischen Schweiz läuft – doch der Anbau ist ein heikles Unterfangen: Eine Frostnacht im Frühjahr oder ein Hagelschauer im Juni kann die komplette Ernte ruinieren. Dazu kommen Nachwuchssorgen bei den Betrieben, steigender Kostendruck und Konkurrenz aus dem Ausland. Wie die Zukunft des Kirschanbaus aussehen könnte, will man am Obstinformationszentrum im Kreis Forchheim herausfinden. Dort wurde eine Agri-Photovoltaikanlage über den Kirschbäumen errichtet. Aktuell reicht der Strom der Anlage, um den Energiebedarf am Zentrum mit allen Lehrräumen und Büros zu decken. Regenwasser fließt in einen Wasserspeicher ab, aus dem die Bäume bewässert werden. Auf vier Meter Höhe sind die Photovoltaikplatten installiert, die Bäume darunter sollen bis zu 3,50 Meter hoch werden. Mit dieser Versuchsanlage wird getestet, wie viel Prozent Lichtdurchlässigkeit optimal für das Gedeihen der Bäume und Früchte ist. Dazu laufen Messungen an den Pflanzen. Betriebe können sich auf der Versuchsanlage informieren.