von Redaktion

Gestern schenkte mir eine Kollegin eine Flasche Wasser. Doch es sprudelte wild – sogar noch in meinem Bauch! Ich rätselte, ob das Wasser vor schlechter Laune wortwörtlich übergeschäumen wolle. Agnes quakte kichernd: „Das Wasser war nicht sauer auf dich! Du bist einfach das erste Mal mit Sprudelwasser in Berührung gekommen. Das ist Wasser, in dem sich Kohlensäure befindet.“

Agnes erklärte, dass Sprudelwasser häufig in natürlichen Quellen unter der Erde vorkommt. Aber nicht jedes Quellwasser ist sprudelnd: Ob das Mineralwasser aus den Quellen sprudelt, hängt davon ab, wie viel vom Gas Kohlenstoffdioxid sich in der Erde rund um die Quelle befindet. In Regionen, in denen es Vulkane gibt, kommt dieses Gas besonders häufig vor. Dabei muss der Vulkan nicht einmal mehr aktiv sein. Die Vulkane ruhen oft tief im Boden und setzen dabei Kohlenstoffdioxid frei. Dieses steigt dann auf, solange, bis es eine Wasserquelle findet. Dort reagiert das Wasser mit dem Kohlenstoffdioxid und die Kohlensäure entsteht, die das Wasser blubbernd macht. Von solchen kohlensäurehaltigen Quellen gibt es in Deutschland einige, zum Beispiel in der Eifel.

Ich staunte: „Dann hat Sprudelwasser also immer etwas mit Vulkanen zu tun?“ Agnes quakte, dass das heute nicht mehr der Fall ist. Die Zweibeiner haben nämlich eine Methode erfunden, diesen natürlichen Prozess nachzumachen. Heutzutage können alle stilles Wasser mit einem Sprudler kohlensäurehaltig machen. Eure Paula

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