Es steht neu im Duden und ist ein schönes Wort, quake ich Euch: „Lieblingsmensch.“ Der Duden ist ein Wörterbuch für die deutsche Sprache. Es wurde von dem Zweibeiner Konrad Duden erfunden und ist nach ihm benannt. Als er lebte, gab es noch keine Rechtschreibregeln für die deutsche Sprache. Alle schrieben so, wie sie wollten. Manchmal hatte eine Schule oder ein Unternehmen eigene Regeln, aber wenn man zu einer neuen Schule wechselte, musste man oft neue Regeln lernen! Konrad Duden wollte dem Wirrwarr ein Ende setzen und verfasste deshalb im Jahr 1880 ein Wörterbuch. 21 Jahre später, im Jahr 1901, einigten sich die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich-Ungarn und die Schweiz darauf, Wörter einheitlich zu schreiben. Dabei folgten sie größtenteils Dudens Vorschlägen. Bis 1996 war der Verlag von Konrad Duden entscheidend dafür, was als deutsche Rechtschreibung verstanden wurde. Heute ist ein Rat verantwortlich.
Der Duden wird regelmäßig aktualisiert. Alte Wörter, die niemand mehr benutzt, werden aus dem Duden gestrichen, und dafür werden neu entstandene Wörter aufgenommen. Ein solch neues Wort, das erst im Jahr 2024 dazugekommen ist, ist Lieblingsmensch. Dafür wurde der Begriff Wellensalat gestrichen. Wellensalat bedeutete, dass Radiosender früher auf der fast gleichen Welle sendeten und sich dabei störten. „Das Wort hat quasi ausgedient und Platz gemacht für den neuen Begriff Lieblingsmensch.“ Eure Paula