von Redaktion

Neulich watschelte ich mit Klara und Agnes durchs Gras. Dabei stellten wir fest, dass die Halme an einigen Stellen ziemlich hochgeschossen waren, an anderen war das Gras niedrig und fast verdorrt. „Wieso sieht das Gras so unterschiedlich aus?“, wollte Klara von Agnes wissen. Die quakte: „Das Gras hat hier überall unterschiedliche Wachstumsbedingungen. Dort unter den Bäumen ist es feucht und schattig, da wächst es gut. Und hier im offenen Bereich ist es den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesetzt, deshalb vertrocknet es schneller. Es ist nämlich so: Je besser die Bedingungen von Licht, Feuchtigkeit, Wärme und Beschaffenheit des Bodens sind, desto besser wächst es. Zum Keimen der Grassamen sind 10 bis 15 Grad ideal. Damit ist aber nicht die Lufttemperatur gemeint, sondern die Temperatur im Boden, und zwar in 5 Zentimetern Tiefe. Die Hauptwachstumsphase von Gras ist in den Frühlingsmonaten. Und es gibt noch mal eine Phase starken Wachstums im Frühherbst. In diesen beiden Jahreszeiten sind die Bedingungen von Temperatur, Licht und Feuchtigkeit am günstigsten“, quakte Agnes.

Klara zupfte mit dem Schnabel einen Halm ab und begann, darauf herumzuknabbern. „Wie viele Zentimeter pro Tag wächst denn so ein Grashalm unter idealen Voraussetzungen?“, schnatterte sie interessiert. Agnes überlegte: „Das können bei guten Bedingungen mehrere Millimeter täglich sein, durchschnittlich sind es um die 2,5, Zentimeter pro Woche.

Eure Paula

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