von Redaktion

Gestern Abend fiel mir ein Mann auf, der seinen Hund nicht an der Leine führte, sondern eine Art Haltegriff benutzte, den der Hund auf dem Rücken trägt. Der Hund, ein Golden Retriever, ging leicht voran und der Mann schien sich von ihm lenken zu lassen. Als ich Agnes auf die beiden aufmerksam machte, schnatterte sie: „Das ist ein Blindenführhund und sein Herrchen.“

„Warum benutzt der Mann keine Leine?“, quakte ich. „Weil der Hund ihm den Weg zeigt und das geht besser, wenn der Hund ein Geschirr trägt. Anhand des Griffes kann der Mann dem Hund besser folgen“, schnatterte Agnes. Als ich die Biberin Frau Dr. Raspelzahn das nächste Mal sah, fragte ich sie, ob Blindenführhunde besondere Tiere sind. Die Biberin nickte: „Ein Blindenführhund muss sechs bis 18 Monate ausgebildet werden. Er muss 30 bis 40 Hörzeichen erkennen können und auch bei viel Verkehr oder Zweibeinermassen ruhig bleiben. Er darf sich von seinen Aufgaben nicht ablenken lassen, auch nicht durch andere Hunde.“ „Was sind Hörzeichen?“, quakte ich neugierig. Die Biberin sagte: „Das sind Anweisungen wie „Such Eingang, such Treppe, such Ausgang.“

„Der Hund hilft dem Zweibeiner, der nichts sehen kann, im Alltag, seinen Weg zu finden?“, schnatterte ich aufgeregt. „Genau“, antwortete die Biberin. Sie erklärte, dass nur ganz gesunde, ruhige, ausgeglichene Hunde Blindenführhund werden können. Häufig sind das Labradore, Golden Retriever oder Schäferhunde. …………………..Eure Paula

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