Opfer des Amoklaufs hat Klinik verlassen

von Redaktion

Schongau – Nach der Gewalttat am Schongauer Welfen-Gymnasium am 8. Juli konnte eines der beiden 13-jährigen Mädchen, die der Täter angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt hatte, das Krankenhaus verlassen. Das bestätigte das Polizeipräsidium unserer Zeitung.

Der 16-jährige Tatverdächtige sitzt wegen versuchten zweifachen Mordes in Untersuchungshaft. Gegen ihn ermittelt die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus. Auch ein bei ihm gefundenes 19-seitiges „Manifest“ mit Hassfantasien wird geprüft. Während die Ermittlungen zum Amoklauf weitergehen, haben sich Schulleiter Alexander Pfaffendorf und sein Stellvertreter Christian Schloßnikel in einem Brief an die Eltern gewandt. Darin heißt es unter anderem „Unsere Gedanken sind bei den beiden verletzten Schülerinnen. Wir wünschen ihnen für den weiteren Heilungsprozess viel Kraft und eine baldige, vollständige Genesung.“

Sie seien „beeindruckt von dem Zusammenhalt, den unsere Schülerschaft und unser Kollegium in dieser Ausnahmesituation bewiesen haben“. Einige Schülerinnen und Schüler hätten „mutig, geistesgegenwärtig und hochverantwortungsbewusst gehandelt“ und Erste Hilfe geleistet. Man werde nun den Blick wieder behutsam nach vorn richten. Dazu werde es Projekte geben, die das soziale Miteinander in den Mittelpunkt stellen.CHPE

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