Jagdverband kämpft für Sikawild

von Redaktion

Invasive Art? Ein Jungtier des Sikawilds. © Warstein

München – Der Bayerische Jagdverband (BJV) fordert in einer Pressemitteilung den Erhalt des freilebenden Sikawildes in Bayern, das gemäß einer Durchführungsverordnung der EU bis August 2027 in Deutschland ausgerottet werden soll. „Sikawild ist keine invasive Art, sondern eine etablierte Unterart des Rothirschs, die Bayern ökologisch wie auch jagdlich bereichert“, erklärt Eberhard Baron von Gemmingen-Hornberg, Erster Vizepräsident des BJV. „Wir fordern deshalb eine Überprüfung der EU-Entscheidung und die Rücknahme der Einstufung von Sika als invasive Art.“ In Bayern kommt die kleine Hirschart fast ausschließlich in der Oberpfalz vor.MM

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