Rassismus an Schule

von Redaktion

Hausdurchsuchungen bei sieben Teenagern

An einer Schule in Holzkirchen gab es Vorfälle. © tp

Holzkirchen – An der privaten Wirtschaftsschule in Holzkirchen (Kreis Miesbach) sollen Jugendliche den Hitler-Gruß gezeigt und andere rassistisch beleidigt haben. Unter anderem soll ein Sechstklässler einen Mitschüler mit dem N-Wort beschimpft haben. Die Mutter des Buben erstattete daraufhin Anfang Juli Anzeige. Die Polizei hat die jungen Täter alle ermittelt, sie sind noch strafunmündig. Offenbar hatten ihnen ältere Schüler als Vorbild gedient. Die Polizei ermittelte zwei Wochen lang und machte sieben Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren als Kerngruppe aus. Ihnen werden verfassungsfeindliche und tätliche Äußerungen vorgeworfen.

Gestern fanden im Landkreis Miesbach und im südlichen Landkreis München Hausdurchsuchungen statt. Die Polizei stellte umfangreiches Material sicher, darunter Handys und Speichermedien. Der Staatsschutz der Kripo Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen. An der Schule sind bereits Präventivmaßnahmen angelaufen.AG

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