Stilles Gedenken an Laura Dahlmeier

von Redaktion

Ihr Park als Ort der Trauer: Vor einem Jahr verunglückte die Ex-Biathletin in Pakistan

Ort des Gedenkens: Laura Dahlmeiers Mutter im Laura-Dahlmeier-Park bei einem Dreh für das ZDF. © Felix Hörhager/dpa

Garmisch-Partenkirchen – Die Nachricht schockte nicht nur Wintersport-Fans. Genau vor einem Jahr, am 28. Juli 2025, verunglückte die ehemalige Biathletin Laura Dahlmeier in Pakistans Karakorum-Gebirge tödlich. Ihr Leichnam liegt noch immer an der Unfallstelle am Laila Peak – so war es der Wunsch der Garmisch-Partenkirchenerin. Zum Todestag sollte am Dienstag ab 19 Uhr (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) in ihrem Heimatort im Laura-Dahlmeier-Park eine private Gedenkveranstaltung stattfinden.

Es soll ein Gedenken von Freunden und Familie in aller Stille sein. Für ihre Angehörigen ist der Jahrestag vor allem eine private Angelegenheit. „Die Familie hält sich still. Wir sind froh, dass der Hype nach unten gegangen ist, dass ein bisschen Ruhe eingekehrt ist“, sagt Vater Andreas Dahlmeier. „Wir sind müde.“ Den Todestag werde die Familie im kleinen Kreis begehen. „Es ist Familiensache“, sagt er. Eine öffentliche Gedenkveranstaltung ist nicht geplant.

Am 28. Juli vergangenen Jahres war die 31-Jährige mit ihrer Seilpartnerin am knapp 6100 Meter hohen Laila Peak in Pakistan unterwegs, als sie beim Abseilen auf einer Höhe von 5700 Metern von Steinschlag getroffen wurde. Wahrscheinlich war Dahlmeier sofort tot. Rettungs- und später Bergungsversuche scheiterten. Dahlmeiers Eltern haben Frieden damit geschlossen, dass der Leichnam ihrer Tochter fernab der Heimat bleibt. Susi Dahlmeier sagte Ende Februar: „Ich glaube, das ist der schönste Friedhof, den es für die Laura gibt. Verschmolzen mit dem Herzen der Berge. Das war sie und das ist sie.“

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