Klara und ich schnattern gerne über Glühwürmchen, und gestern quakte Klara: „Paula, was glaubst du? Leuchten die Babys der Glühwürmchen auch und sehen dann aus wie Feenstaubß“ Agnes hatte unser Gequake gehört und schüttelte den Kopf. „Aber Klara, Paula“, schnatterte sie, „Glühwürmchen sind Käfer, und Käferbabys, wie ihr sie nennt, gibt es in dem Sinne nicht. Käfer legen Eier und daraus schlüpfen Larven, die den Käfern gar nicht ähnlich sehen. Es dauert drei bis vier Jahre, bis sich die Larven der Glühwürmchen verpuppen und aus den Puppen Käfer schlüpfen. Die Larven der Glühwürmchen sind übrigens richtige Räuber. Sie fressen Schnecken, die größer sind als sie selbst.“
„Ups“, quakte ich, „wie machen sie das?“ „Sie beißen die Schnecke und spritzen dabei ein Gift in sie“, schnatterte Agnes. „Wie Giftschlangen“, schnatterte Paula. „Hast du uns nicht mal gequakt, dass auch die Larven des Marienkäfers Räuber sind?“, quakte ich zu Agnes. „Stimmt“, schnatterte Agnes, „Marienkäfer und ihre Larven sind noch dazu für die Zweibeiner sehr nützliche Räuber. Sie fressen Unmengen von Blattläusen, die zum Beispiel auf Obstbäumen oder Rosen sitzen.“ „Ich frage mich, wie die Marienkäferlarven die Blattläuse finden, wenn sie nicht fliegen können!“, quakte Klara. Agnes schnatterte, dass die Marienkäfer ihre Eier an Pflanzen ablegen, wo viele Blattläuse sind. „Die kleinen Larven schlüpfen direkt in das köstlichste Büfett hinein“, schnatterte sie mit einem Grinsen. Eure Paula