von Redaktion

Als es dieser Tage mal wieder sehr heiß war, entdeckte Waldemar am Himmel einen Heißluftballon. „Ach je, die armen Zweibeiner,“, brummte er , „die müssen da oben noch mehr schwitzen als wir. Die sind ja noch näher an der Sonne“, brummte Waldemar, „da ist es bestimmt sehr heiß.“ „Oh nein“, schnatterte Agnes, „da oben ist es kühler als hier.“

„Wieso ist es oben kühler?“, brummte Waldemar. Agnes quakte: „Stell dir vor, wie die Sonnenstrahlen zur Erde herunterkommen. Sie sausen in Lichtgeschwindigkeit herab. Dann treffen sich auf die Erdoberfläche, und erst da werden sie in Wärme umgewandelt.“ „Die Sonnenstrahlen machen das warm, worauf sie treffen?“, wisperte Alina. „Genau“, quakte Agnes, „die Sonnenstrahlen machen den Boden zu einer Wärmequelle, wie eine Heizung. Und je näher man an dieser Wärmequelle ist, umso wärmer ist die Luft.“ „Aber die warme Luft steigt doch auf?“, brummte Waldemar. „Doch sie wird dabei immer kühler“, quakte Agnes, „denn oben ist der Luftdruck niedriger.“ „Was ist das, Luftdruck?“, schnatterte Klara. Agnes quakte: „Luft hat ein winziges Gewicht, und weil am Boden quasi viele Luftschichten aufeinanderliegen, ist dieser Luftdruck unten höher als oben.“ „Was hat das mit der Temperatur zu tun?“, brummte Waldemar. Agnes schnatterte: „Wenn die warme Luft tausende Meter nach oben steigt, dehnt sie sich wegen des geringeren Luftdrucks immer mehr aus und wird dadurch immer kälter.

Eure Paula

Artikel 11 von 11