von Redaktion

Vor ein paar Tagen lag Waschbär Waldemar auf dem Rücken und schaute in den Himmel hinauf. „Seht euch diese Wolken an“, brummte er, „sind sie nicht wunderschön?“ Wir Enten schauten nach oben und staunten. „Die Wolken haben ganz verschiedene Farben“, quakte Klara. „Warum gibt es strahlend weiße Wolken und dunkelgraue?“

Wir blickten zu Agnes, doch die schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht“, schnatterte sie. „Dann fragen wir Berta“, quakte ich, und wir machten uns auf den Weg. „Wie ihr wisst, bestehen Wolken aus Wassertropfen oder Eiskristallen. Die können unterschiedlich groß sein und verschieden weit auseinanderliegen“, erklärte die Biberin. Die Größe und die Dichte der Tropfen wären für die Farbe der Wolke ausschlaggebend, erklärte Berta. „Denn die Farben am Himmel haben immer damit zu tun, wie das Sonnenlicht auf seinem Weg zur Erde gestreut und gebrochen wird. Sind in einer Wolke kleine Tropfen, die weit auseinanderliegen, kann das Sonnenlicht relativ leicht hindurch und wird an den kleinen Teilchen diffus gestreut. Wir sehen die Wolke strahlend weiß. Sind die Tropfen oder Eiskristalle groß und nah beieinander, tut sich das Sonnenlicht schwer. Die Zweibeiner nennen das Mehrfachstreuung. Uns erscheint die Wolke sehr dunkel.“

„Die dunklen Wolken sind Regenwolken?“, quakte ich. „Meistens ist das so“, sagte Berta, „denn große Tropfen fallen leichter aus der Wolke heraus, da sie schwerer sind.“

Eure Paula

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