von Redaktion

Vor Kurzem war es in der Stadt sehr heiß. Als ich am See ankam, schnatterte ich: „Hier ist es viel angenehmer als in der Stadt! Dort war die Hitze kaum auszuhalten, aber hier kann ich die sommerliche Wärme sogar genießen.“ Klara kicherte: „Das bildest du dir bestimmt nur ein.“ Da schaltete sich Agnes ein: „Nein, den Temperaturunterschied hat sich Paula nicht nur ausgedacht! Es ist nachgewiesen, dass es in Städten wärmer ist als im Umland.“

In deutschen Städten kann es bis zu zehn Grad wärmer werden als im Umland. Das liegt vorrangig an der Bauweise von Städten. Wenn die Gebäude in der Stadt eng nebeneinander gebaut sind, wird es in der Stadt wärmer. Kann kühle Luft zwischen den Häudern hindurchziehen, wird warme Luft abtransportiert. Hinzu kommt, dass es in Städten wenig Grünflächen gibt, der Boden ist oft versiegelt – und dass hauptsächlich Beton, Glas und Metall verbaut sind. All dies sind Stoffe, die Wärme besonders gut speichern. Auch in der Nacht kühlt es deshalb sehr langsam ab. Aber auch an Tagen, an denen tagsüber der Temperaturunterschied zwischen Stadt und Land eher gering ist, kann es in den Nächten richtig heiß werden – vor allem, wenn sie wolkenfrei und windstill sind. Erreichen die Temperaturen nachts 20 Grad Celsius oder mehr, spricht man auch von „Tropennächten“. „Mehr Pflanzen wären gut“, quakte Agnes. Bäume spenden Schatten und können die darunterliegenden Flächen sogar um bis zu 25 Grad Celsius kühler machen! Eure Paula

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