Gestern platschte Klara ganz plötzlich vom Steg neben mich in den See. Ich wollte mich gerade über die Spritzer beschweren, da quakte meine Freundin: „Puh, endlich eine Abkühlung! Bei der Hitze ist es an Land ja kaum auszuhalten.“ Ich quakte, dass das kühle Wasser auch richtig wichtig für den Körper ist, bei Enten und bei Zweibeinern.
Klara tauchte einmal unter und fragte dann, als ihr Kopf wieder über Wasser war: „Wie meinst du das?“ Ich schnatterte, dass der Körper schon bei einer Körpertemperatur von 40 Grad nicht mehr richtig funktioniert. Ab 42 Grad gerinnt das Blut erst zu viel und dann später überhaupt nicht mehr. Das Gehirn schwillt an und die Nieren schaffen es nicht, Giftstoffe aus dem Körper zu filtern. Dadurch können die Organe versagen. Im schlimmsten Fall denaturieren die Eiweiße im Körper. Ich schnatterte, dass sich der Körper schon ab Lufttemperaturen von 30 Grad anstrengen muss, um sich auf seine normale Temperatur von ungefähr 37 Grad herunterzukühlen. Je heißer es ist, desto mehr muss der Körper arbeiten! Dafür schwitzt er. Mit der Schweißproduktion erweitern sich auch die Blutgefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck und weniger Sauerstoff wird durch den Körper gepumpt. Um dem entgegenzuwirken, schlägt das Herz schneller. Aber trotzdem ist zu diesem Zeitpunkt meistens weniger Sauerstoff im Körper unterwegs als sonst. Das wirkt sich auch auf das Gehirn aus: Es funktioniert bei der Hitze nicht mehr so gut.
Eure Paula