Puchheim: Prügelattacke auf offener Straße

von Redaktion

Puchheim – Fast vier Wochen nach einer Attacke auf eine 61-Jährige in Puchheim (Kreis Fürstenfeldbruck) hat das Opfer mit unserer Zeitung über den Angriff und die Folgen gesprochen. Am 16. Juli war die Pfarrsekretärin morgens auf dem Weg zur Bushaltestelle, als sich ihr eine Unbekannte näherte. „Und schon habe ich den ersten Schlag von hinten auf den Schädel bekommen.“

Die beiden kamen ins Rangeln, die Täterin schlug immer wieder zu. „Bestimmt fünf Schläge auf den Kopf, während ich laut um Hilfe gerufen habe“, berichtet das Opfer. Die Schreie alarmierten Anwohner, woraufhin die Täterin flüchtete. Das Opfer trug stark blutende Kopfverletzungen, Beulen und gestauchte Halswirbel davon. Anwohner kümmerten sich um die Erstversorgung und riefen die Polizei. Der Ehemann des Opfers, der Mitglied des Stadtrats ist, eilte ebenfalls zum Tatort.

Die 61-Jährige leidet seither unter Angstzuständen. Sie lobt die Einsatzkräfte am Tatort, kritisiert aber, dass sie ihre Aussage bei der Polizei erst eine Woche nach der Tat machen konnte. Akteneinsicht bekam sie nicht, die Bildgegenüberstellung fand erst nach fast drei Wochen statt. Das Opfer hätte sich schnellere Prozesse und mehr Infos gewünscht. Die 61-Jährige wüsste zumindest gerne, ob die Tatverdächtige in Untersuchungshaft ist.P. TIETZ

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