Niedrigwasser macht Flößern Probleme

von Redaktion

Eine Floßfahrt auf der Isar.

Wolfratshausen – Die niedrigen Wasserstände auf der Loisach und der Isar bereiten den Flößerbetrieben große Probleme. „In diesem Jahr ist es besonders extrem“, sagt Monika Heidl-Seitner von der Flößerei Franz Seitner. Normalerweise sind Fahrten bei Niedrigwasser eine Ausnahme, in der laufenden Saison jedoch Alltag. Im Schnitt dauert eine Gaudi-Floßfahrt von Wolfratshausen nach München etwa sieben Stunden. Heuer sind die tonnenschweren Holzgefährte gut und gerne eineinhalb Stunden länger unterwegs. Das liegt an der schwachen Strömung. Den Floßgästen macht das meistens nichts aus – aber die Flößer müssten in der Hitze länger arbeiten und extrem vorsichtig fahren, damit sie nicht auf einer Kiesbank stranden.

„Kürzlich konnten wir die Flöße nicht einsetzen, da an der Floßlände in Weidach das Wasser zu niedrig war“, berichtet Heidl-Seitner weiter. „Da konnten wir gar nicht starten.“ Ausfälle seien zum Glück noch selten geblieben.REBECCA MAUSER

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