von Redaktion

Habt ihr euch schon einmal über eine Regel geärgert, die ihr nicht verstanden habt? Waldemar kam neulich aufgebracht aus dem Dorf zurück. „Völliger Unsinn!“, schimpfte er. „Was ist passiert?“, quakte ich. Waldemar begann zu erzählen. Im Wirtshaus wurde ein wichtiges Fußballspiel gezeigt und der Wirt hatte ihn ausnahmsweise hereingelassen. Weil Waldemar von seinem Platz aus aber kaum etwas sehen konnte, war er kurzerhand auf einen Tisch geklettert. „Und dann sagt der Zweibeiner einfach: Tiere gehören nicht auf den Tisch!“, brummte Waldemar empört. Dabei hätte er von dort aus viel besser gesehen. „Immer heißt es: Das darfst du nicht. Jenes darfst du nicht. Warum gibt es überhaupt Regeln?“

Das war eine ziemlich gute Frage. „Vielleicht, weil ohne Regeln jeder einfach machen würde, was er will“, quakte ich. Waldemar zuckte mit den Schultern: „Na und? Klingt doch gut!“ Ulrich flatterte von seinem Ast herunter. „Na, dann spielen wir eine Runde Fußball.“ Das ließ sich Waldemar nicht zweimal sagen. Wir legten zwei Äste als Tore auf die Wiese und Agnes brachte einen alten Ball vom Bauernhof. Waldemar wollte gerade erklären, welche Mannschaft anfangen durfte, als Ulrich sich den Ball schnappte und ihn zwischen den Ästen hindurchschoss. „Tor.“ „Das zählt nicht!“, brummte Waldemar. „Warum nicht?“ „Weil… weil wir noch gar keine Regeln festgelegt haben!“ Ulrich sah ihn unschuldig an. „Ach. Regeln.“ Jetzt musste sogar Waldemar kurz überlegen.. Eure Paula

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