Pferd steckt zwischen Bäumen fest

von Redaktion

Ein ungewöhnlicher Einsatz: Ein Feuerwehrmann beruhigte das Pferd, während es befreit wurde. © Dominik Bartl

Bad Kohlgrub – Das war auch für die Feuerwehr kein alltäglicher Einsatz: In einem Waldstück bei Bad Kohlgrub im Landkreis Garmisch-Partenkirchen war ein Pferd zwischen zwei Bäumen eingeklemmt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Mit der vorderen Körperhälfte hatte das Pferd noch durch die Engstelle gepasst – doch dann blieb es stecken.

Die Feuerwehr erreichte der Notruf während des Tags der offenen Tür. Viele der Ehrenamtlichen rückten sofort aus. Doch die Befreiungsaktion war nicht unkompliziert. „Das war schon speziell“, sagt der Kommandant Josef Mangold. Das Pferd befand sich an einem Hang in dem Waldstück. Einen der Bäume umzusägen, kam nicht infrage – das wäre für das Tier zu gefährlich gewesen. „Dann hätten wir ihm eine Spritze geben müssen.“ Also entschieden sich die Feuerwehrler dafür, die Bäume mit Zurrgurten und Seilwinde auseinanderzuziehen. Millimeterarbeit war dafür erforderlich. Nach jedem Zug mussten die Einsatzkräfte die Gurte nachspannen. Währenddessen kümmerten sich die Besitzer um das Pferd, das glücklicherweise ruhig blieb. Das Süddeutsche Kaltblut konnte schließlich unverletzt aus der misslichen Lage befreit werden. Es wurde anschließend auf eine angrenzende Weide gebracht. Auch von den Einsatzkräften fiel nach der Rettung des Tiers eine große Anspannung ab. Sie konnten danach zurückkehren zu ihrem Fest im Feuerwehrhaus.D. BARTL M. SCHAUER

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