von Redaktion

Habt ihr schon einmal etwas so Verrücktes geträumt, dass ihr euch am nächsten Morgen gefragt habt, wie euer Kopf bloß darauf gekommen ist? Ich hatte geträumt, dass Waldemar fliegen konnte. Mitten über unserem See schwebte er herum, mit einer riesigen Leberwurst unter dem Arm. Ulrich saß währenddessen unter Wasser. „Aber warum träume ich so einen Unsinn?“, quakte ich. „Warum träumen wir überhaupt?“

Ich schaute hoffnungsvoll zu Agnes. Die wusste zwar, dass unser Gehirn auch im Schlaf weiterarbeitet und wir in verschiedenen Schlafphasen träumen können. Aber warum wir überhaupt träumen, konnte auch sie nicht genau erklären. Das kam selten vor. Also watschelten wir zu Frau Dr. Berta Raspelzahn, und die sagte: „Eine ausgezeichnete Frage. Und eine, auf die selbst die Wissenschaft noch keine ganz eindeutige Antwort hat.“ Die Biberin erklärte uns, dass unser Gehirn nachts keineswegs einfach ausgeschaltet wird. Während wir schlafen, passiert dort eine ganze Menge. Wir durchlaufen verschiedene Schlafphasen und können in mehreren davon träumen. Besonders lebhafte und verrückte Träume erleben wir häufig in einer Phase, die REM-Schlaf genannt wird.

„Mein Kopf arbeitet also weiter, während ich schlafe?“, quakte ich erstaunt. „Ganz genau“, sagte Frau Dr. Raspelzahn. „Forschende vermuten, dass beim Träumen, Erinnerungen und Gefühle verarbeitet werden. Dabei kann schon mal einiges durcheinandergeraten.“ Eure Paula

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